August 2003: Schlosshotel "Cecilienhof" Potsdam -
Wohnen, wo Geschichte geschrieben wurde

Nachdem wir bereits in den relexa-Hotels in Hamburg und Braunlage zu Gast ware, erfüllten wir uns im August 2003 einen langgehegten Wunsch: ein Wochenende im Schlosshotel "Cecilienhof", welches ebenfalls seit einigen Jahren zur relexa-Hotelgruppe gehört.

Das Schlosshotel Cecilienhof ist in der Tat etwas besonderes. Der letzte Schloßneubau der Hohenzollern, von 1914 bis 1917 nach Vorstellungen des Kaisersohnes Wilhelm von Preußen
und der Prinzessin Cecilie im Fachwerkstil englischer Landhäuser erbaut, ist die sehr gelungene Integration eines Vier-Sterne-Hotel in eine historische Kulisse.

Weltweite Bekanntheit erlangte der Cecilienhof zum Ende des Zweiten Weltkrieges als Verhandlungsort der alliierten Siegermächte im Sommer 1945: Truman, Churchill und Stalin unterzeichneten hier das „Potsdamer Abkommen“. Diese historischen Tagungsräume und die privaten Gemächer des Kronprinzenpaares sind heute als Gedenkstätte zu besichtigen.
Der Cecilienhof ist bis heute Ort hochrangiger Begegnungen: George Bush und Bill Clinton residierten während ihrer Staatsbesuche ebenso im traditionsreichen Vier-Sterne-Hotel,
wie Königin Paola von Belgien.Die Schlossanlage ist in den wunderschönen Landschaftspark „Neuer Garten“ am Jungfernsee in Potsdam eingebettet. Schloss und Garten wurden 1990 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

41 Zimmer, davon mehrere Suiten, laden zum Verweilen ein. Jedes Zimmer ist individuell gestaltet, keines gleicht dem anderen; besonders bemerkenswert: die großzügigen Badezimmer.
Weiterhin gibt es noch mehrere Suiten: Die Hohenzollernsuite bestehend aus 6 Räumen in einem separaten Trakt des Hotels, dann noch Hochzeitssuite und Prinzensuite, die ebenfalls für besondere Anlässe gebucht werden können.
Eine besondere Empfehlung ist das ausgezeichnete Schlossrestaurant wert: Küchenchef Stephan Bullerjahn und sein Team verwöhnen die Gäste mit brandenburgischen Spezialitäten und internationaler Küche auf höchstem Niveau. Im Sommer kann man außerdem im rustikalen Hofgarten essen oder auf der großzügigen Gartenterrasse speisen.
Wir hatten ein Arrangement "Potsdam und Berlin individuell erleben" gebucht. Es beinhaltete 2 Übernachtungen mit Frühstück und Mehrgängemenü im Schlossrestaurant sowie je Person eine "Welcome-Card" für Potsdam und Berlin, die u.a. freie Fahrt mit allen öffentlichen Verkehrsmitteln in Potsdam und Berlin sowie ermäßigten Eintritt zu vielen Museen und Ausstellungen ermöglicht. Eine runde Sache, meine ich.

Doch nun lieber noch ein paar Bilder, die mehr sagen, als mein Geschreibsel hier ... ;-)
 
 
 Schloß Cecilienhof: die linke Seite beherbergt das Museum.....
... auf der rechten Seite ist das Schlosshotel zu finden 
 Und hier waren unsere Zimmer: links Marcus' Einzelzimmer, 
rechts unser Doppelzimmer
 Im Innenhof des Schlosses: diesen Blumenstern kennt wohl (fast) jeder aus dem Geschichtsbuch, oder ?
 Hier noch ein paar Ansichten aus dem Innenhof...
...und von  der Seeseite aus.
 Marcus' Zimmer
 Rustikale Inneneinrichtung der Flure
 Das Bad von Marcus' Zimmer
Das Bildnis der Prinzessin Cecilie findet sich überall wieder: 
vom Briefpapier über die Schleiflackmöbel bis hin zum Schlüsselanhänger  findet sich die Namensgeberin des Schlosses wieder
 Ein kühles Bier im Hofgarten: bei 35°C ein Hochgenuss !
 Die Terrasse des Schlossrestaurants: 
beim vorzüglichem Abendessen und beim 
(relexa-typischen !) reichhaltigen Frühstück 
läßt es sich hier aushalten
 Hinter dem Haus im Park: kunstvoll beschnittene Buchsbäumchen
 
 
 
 Die "Alte Meierei": früher Pumpenhaus für den Neuen Garten 
(der Schornstein war für die Dampfmaschine)
heute Brauereigaststätte und Erlebnisrestaurant
 In der "Alten Meierei"
 Im Neuen Garten: diese Pyramide diente früher als Eiskeller
 Das Marmorpalais: derzeit im Umbau vom 
DDR-Armeemuseum zum Museum der Preussischen Gärten und Schlösser
Und überall: Wasser... 
 Ausflug nach Berlin: Potsdamer Platz/Sony-Center
 
 
Theater am Marlene-Dietrich-Platz: derzeit läuft hier das Musical "Cats" 
 Berlin: die ewige Baustelle...
 
 Eine Seefahrt bietet sich natürlich an: hier kann man alle 
wichtigen Bauten vom Wasser her bewundern.
Die Glienecker Brücke
 Die Heilandskirche von Sacrow -  für Funkinteressierte besonders interessant: von hier ging der erste Funkspruch Deutschlands aus. Im Juli 1897 stellten Professor Adolf Slaby und Georg Graf von Arco in Anwesenheit des Kaiser Wilhelm II. zum ersten Mal eine Funkverbindung auf deutschem Boden her. Dazu benutzen sie keinen Sendemast, sondern befestigten einen simplen Draht am Glockenturm der Heilandskirche in Sacrow. Die dazugehörige Empfangsstation befand sich rund 1,6 km entfernt an der im norwegischen Stil errichteten Matrosenstation an der Schwanenallee in Postdam (zwischen Neuem Garten und Glienicker Brücke).
 Das Schlösschen auf der Pfaueninsel
 Wieder was für Funkinteressierte: der Funkturm auf dem Schäferberg: unter anderem von hier aus hielten die Westberliner von 1961-1989 die Kommuniktionswege ins Bundesgebiet nach Niedersachsen (nach Torfhaus im Harz über Parabolspiegel mit 18m Durchmesser) in Betrieb
 
 Schloß Babelsberg
Das Nauener Tor 
 Und hier nochmal von der anderen Seite
Das Holländische Viertel 
 
 Siedlung Alexandrowka
 Schloß Sanssouci
 
 
 
 
 
 
 

 
 

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